| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Am 07.03.2015 findet in unseren Praxisräumen der erste Eltern- Kind- Treff statt.

Er ist für alle Kinder mit Behinderungen und Handicaps, sowie deren Eltern gedacht. Eltern können sich untereinander austauschen und neue Kontakte knüpfen. Zudem werden jeweils spezielle Themen angeboten.

Diesmal unterweist unsere freie Mitarbeiterin, die Kinderphysiotherapeutin Kathleen Lehr, die Eltern in verschiedene Massagetechniken für Kinder mit Behinderungen.

Ausgerichtet wird der Eltern- Kind- Treff von unserer Praxis, die die Räumlichkeiten und Fachtherapeuten stellt, und dem KänguRuh e.V.

Mitglieder dieses Vereins sind betroffene Eltern, Ärzte, Therapeuten und Frühförderstellen. So ist unter anderem der Leiter der Abteilung Neonatologie und neonatologische Intensivmedizin der Südstadt Klinik Rostock Beisitzer des Vorstands.

Der Verein versteht sich als:

  • Ansprechpartner für Eltern früh- und risikogeborener Kinder, die Hilfe brauchen und den Austausch suchen
  • individueller Berater und Unterstützer
  • Vermittler von Hilfen
  • Hersteller von Kontakten
  • Organisator von Eltern/Kind-Begegnungstagen
  • Finanzierer von Hilfs- und Therapieangeboten

Anmeldungen und Fragen richten Sie entweder gerne an uns oder an Katie Stubbe unter der Telefonnummer 0179/ 50 74 224.

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

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Eine im Februar veröffentlichte Studie offenbart einen besorgniserregenden Trend:

Immer weniger Kinder in Deutschland dürfen auf Bäume klettern, im Wald spielen oder haben die Möglichkeit, Wildtiere zu beobachten. Die Emnid-Umfrage, die von der Deutschen Wildtier Stiftung in Auftrag geben wurde, zeigt eine erschreckende Naturferne von Kindern zwischen vier und zwölf Jahren. So sind 49 Prozent in dieser Altersgruppe noch nie selbständig auf einen Baum geklettert!

Was vor wenigen Jahrzehnten selbstverständlich war, ist heute selten geworden: Kinder, die draußen in der Natur spielen und herumtoben, auf Bäume klettern, Wildtiere beobachten und Bäche anstauen. „Einer der Gründe könnte die neue Ängstlichkeit der Eltern sein“, sagt Michael Miersch, Geschäftsführer des Forum Bildung Natur. Eine große Mehrheit findet es gefährlich, ihr Kind im Wald spielen zu lassen. Im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung legte das TNS-Emnid-Institut 1003 Eltern folgende Frage vor: „Eine Mutter erlaubt ihrem zehnjährigen Sohn, mit einem Freund im Wald zu spielen. Die Mutter des Freundes ist dagegen. Sie findet, das ginge nur, wenn ein Erwachsener auf die Kinder aufpasst. Wer hat Ihrer Meinung nach Recht?“ 53 Prozent der Befragten stimmten der ängstlichen Mutter zu.

Auch die Beobachtung von Wildtieren gehört für viele Kinder heute nicht mehr zu selbstverständlichen Erlebnissen. 22 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Kinder „nie oder fast nie“ ein frei lebendes Tier zu Gesicht bekommen. „Auffallend ist, dass sich mit dem Alter der Befragten die Einstellung ändert“, betont Miersch. „Man kann sagen: Je jünger die Eltern sind, desto ängstlicher sind sie!“ So sagten 58 Prozent der über 50jährigen: „Ja, mein Kind ist ohne Hilfe auf einen Baum hochgeklettert!“ Aber nur 33 Prozent der unter 29jährigen Eltern beantworten diese Frage mit „ja“.

„Unser Fazit steht fest: Kinder und Jugendliche brauchen mehr Naturerfahrungen“, sagt Michael Miersch. Er sieht in der Naturbildung für Kinder und Jugendliche eine „gesellschaftliche Herausforderung“ und eine „dringende Notwendigkeit“.

Quelle: deutsche Wildtier Stiftung

 

| Kategorie: Allgemein

Wir posten heute einen  Link auf der Online Ausgabe der „ZEIT“.

In diesem Artikel, der zwar schon aus dem Jahr 2009, aber nach wie vor brandaktuell ist, wird der Druck, der auf Kinder und Eltern lastet anschaulich dargestellt mit dem Fazit: weniger ist mehr!

In diesem Artikel werden die Experten Gerald Hüther und Remo Largo zitiert; es lohnt sich unbedingt, die Veröffentlichungen dieser Wissenschaftler zu lesen.

http://www.zeit.de/2009/32/Das-therapierte-Kind-32

| Kategorie: Allgemein

In den Medien wird in der letzten Zeit zunehmend die schlechte Vergütungssituation von uns Physiotherapeuten dargestellt.

Wir fassen die Situation nachstehend für Sie zusammen; ausserdem haben wir ein paar Links mit Beiträgen angehängt. Read more »

| Kategorie: Allgemein

An dieser Stelle wollen wir Ihnen unseren Kooperationspartner, Abenteuer Familie vorstellen.

Auf dieser Seite können (junge) Eltern Informatives und Wissenswertes zum Thema Familie erfahren; Themen wie das Stillen, das Tragen von Säuglingen, Wochenbett aber auch rechtliche Themen wie z.B Kinder- und Elterngeld werden hier von professionellen Autoren anschaulich erklärt. Auch unsere Kindertherapeuten posten hier regelmäßig Beiträge. Wir erklären zum Beispiel warum das Tragen von Babys aus physiotherapeutischer Sicht so wichtig ist, oder erläutern das Bobath- Konzept…

Schauen Sie einfach mal rein…

| Kategorie: Therapien

Viele Schmerzen, die wir im Alltag spüren, entstehen in den Muskeln. Die so genannten Muskeltriggerpunkte sind als eine der Hauptursachen für anhaltende Schmerzen und Fehlfunktionen zu sehen.Unter Myofaszialen Triggerpunkten versteht man eine übererregte Stelle innerhalb eines verspannten Muskels. Solche Muskelverhärtungen gibt es am ganzen Körper. Wenn diese aktiv sind, übertragen sie in Ruhe und Bewegung ein bestimmtes Schmerzmuster. Die Physiotherapie kann mit einer gezielten Behandlung helfen.

Weitere Infos erhalten Sie auf der Seite des Berufsverbandes IFK.e.V….

| Kategorie: Allgemein

In Deutschland wird viel und kontrovers über das Schlafen des Kindes im Elternbett diskutiert.

Die Meinungen gehen dabei weit auseinander:

so sagen die Befürworter, da es das natürlichste der Welt sei, sein Kind bei sich im Bett schlafen zu lassen – immerhin ist dies evolutionär belegt. Hätte ein Kind nämlich nicht bei Müdigkeit die Nähe der Eltern gesucht, hätte es die Nacht höchstwahrscheinlich nicht überlebt, sondern wäre von Hyänen verschleppt worden.

Die Gegner dagegen warnen, das das Kind nicht zur Eigenständigkeit erzogen wird, es verwöhnt wird oder gar das Schlafen im Elternbett die Gefahr des plötzlichen Kindstodes (SIDS – sudden infantile death syndrome) fördert.

Nun wurde eine neue Studie des britischen SIDS- Forschers Peter Blair herausgegeben.Bemerkenswert daran ist, das sie zum einen auf sehr guten, aktuellen Daten beruht und zum anderen qualitative Gesichtspunkte berücksichtigt: nämlich wie sich zum Beispiel Alkohol- oder Drogenkonsum der Eltern auf den plötzlichen Kindstod beim co-sleeping auswirkt.

Das Ergebnis der Studie ist dabei eindeutig: werden Risikofaktoren vermieden, ist das co-sleeping unbedenklich.

Der Kinderarzt und Autor Dr. Herbert Renz- Polster hat die Studie ausführlich analysiert und räumt mit eingefahrenen, weit verbereiteten Vorurteilen (z.B. von der Psychologin Annette Kast-Zahn, „Jedes Kind kann schlafen lernen“) auf.

Den ausführlichen Beitrag finden sie hier!