| Kategorie: Allgemein

Mal was anderes:

Wir stellen seit heute Fotos des Fotografen Stefan Zimmer in unsere Praxis aus.

Dieser hat uns Fotos von Landschafts- und Meeraufnahmen aus der Rostocker Umgebung zur Verfügung gestellt.

Diese Fotos können auch gekauft werden. Preise erfragen Sie bitte bei uns. Anbei ein paar Impressionen.image2image3image1

| Kategorie: Allgemein

 

 

Im Eingangsbereich unserer Praxis haben wir einen „Filz- Baum“ aufgestellt, der mit Blättern und Äpfeln zum dran kletten „begrünt“ wurde. Daneben steht unser „Magnettafel Häuschen“, an dem nicht nur Magnete haften sondern auch mit Kreide drauf gemalt werden kann.

Wir finden, eine schöne Abwechslung, bevor unsere kleinen Patienten Ihre Therapieeinheit bekommen.image4 image3

| Kategorie: Allgemein

Am 09.05.2015 fand in unseren Räumen der zweite Eltern-Kind Treff statt.

Dieser Treff, initiiert durch den KänguRuh e.V. und der Physiotherapiepraxis Bastian, entwickelt sich zu einer munteren und fröhlichen Veranstaltung.

Wir haben uns sehr gefreut neue und bekannte Gesichter zu begrüßen.

Die Musik stand im Vordergrund des Treffens. Die Pädagogin Noreen Naranjos Velasquez musizierte zusammen mit den Kindern, es wurde gesungen und getanzt.

Danach fanden die Eltern bei Snacks und Getränken Zeit sich auszutauschen, während die Kinder unsere Praxisräume umdekorierten.

Wir freuen uns auf das nächste Treffen.

IMG_0541 IMG_0523 IMG_0529 IMG_0544

| Kategorie: Allgemein

Känguruh

Am Samstag, 09.05.2015 ab 09.30 Uhr findet in unseren Räumen der nächste Eltern- Kind- Treff statt.

In Zusammenarbeit mit dem KänguRuh e.V. und der Vernetzungsstelle „Abenteuer Familie“ wird es diesmal musikalisch.

Wir organisieren einen kleinen Workshop, an dem sich die Kinder an verschiedenen Instrumenten ausprobieren können.

Natürlich stehen auch wieder unsere Bobath- Kindertherapeuten Rede und Antwort.

Wir freuen uns auf Sie.

| Kategorie: Allgemein

Physiotherapeut/in gesucht

Unsere Praxis behandelt seit nunmehr 22 Jahren Patienten mit einem Therapeutenteam aus aktuell 13 Mitarbeitern und wurde zu Beginn 2013 von Frau Doreen Bastian übernommen. Unsere Räumlichkeiten befinden sich ideal am Rostocker Hauptbahnhof .

Neben der Behandlung von orthopädischen und chirurgischen Krankheitsbildern liegt unsere Kernkompetenz in der Therapie von Säuglingen und Kindern sowie neurologischen Erkrankungen. Dabei steht immer der Mensch als ganzheitliches Wesen im Mittelpunkt unseres Handelns; so betrachten wir bei unseren Patienten stets das konkrete Lebensumfeld und versuchen, den Ursachen von Beschwerden auf den Grund zu gehen.

 

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum 01.09.2015 eine/n Physiotherapeut/in.

 

Sie bieten:

  • Eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium
  • Fortbildungsbereitschaft
  • Eigenständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Aufgeschlossenes und freundliches Auftreten
Wir bieten:

  • Festanstellung in Vollzeit mit überdurchschnittlicher Vergütung
  • Ein freundliches, fachlich qualifiziertes Team
  • Regelmäßige interne Weiterbildungen
  • Bezahlte Fortbildungen
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte per Mail an: info@physio-bastian.de

Ansprechpartner: Frau Doreen Bastian/ Herr Tobias Wolfframm

 

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Kindliche Bewegungsentwicklung oft beeinträchtigt

Millionen von Müttern sind sie eine große Erleichterung, um den stressigen Alltag mit ihrem Baby oder Kleinkind zu bewältigen: die Babywippen, Auto-Babyschalen und rollenden Laufhilfen. Doch Vorsicht. Physiotherapeuten warnen nun davor, dass diese „Hilfen“ gesundheitliche Gefahren bergen und die motorische Entwicklung beeinträchtigen können. So sitzen die Kleinen in der Babywippe oft zu „rund“, die Wirbelsäule wird falsch belastet: Es fehlt die ausreichende Aktivierung der Rückenmuskulatur, was zu Haltungsstörungen führen kann. „Babys sollten nicht länger als 20 Minuten am Tag in einer Babywippe verbringen“, rät Ute Repschläger, Vorsitzende im Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. Auch in Babyschalen für das Auto sollten die Kleinen ausschließlich für die Dauer der Fahrt sitzen, da sie in den Gurten keine Möglichkeit haben, sich ausreichend zu bewegen und so ihre Entwicklung gehemmt wird.

Babywippe

Gar nicht zu empfehlen sind aus Therapeutensicht die Laufhilfen auf Rollen. Sie fördern nicht das Laufenlernen, sondern behindern die natürliche Bewegungsentwicklung, da die Kleinkinder sich nur mit den Zehenspitzen abstoßen und kein Gleichgewicht halten müssen. Zudem werden Kinder oft viel zu früh in die Laufhilfen gesteckt, bereits mit vier Monaten. Wichtige Entwicklungsschritte wie Drehen, Robben und Krabbeln, die das Kind auf der Krabbeldecke erfahren würde, bleiben dann aus. Zudem bergen solche Laufhilfen sogar Verletzungsrisiken, da Kinder unkontrollierbare Geschwindigkeiten erreichen und Treppen zu gefährlichen Stolperfallen werden können.

Baby barfussBesser barfuß
Auch das häufige Tragen von Schuhen ist nicht empfehlenswert. Selbst draußen sollten die Kleinen so oft wie möglich barfuß laufen, z. B. im Sandkasten oder auf der Wiese. Sie müssen ihre Koordination und Balance üben, also ausprobieren, wie sie sich sicher auf den Beinen halten. Dafür brauchen die Füßchen Bewegungsfreiheit, um mit allen Sinnen den Boden zu erspüren. „Bekommt der weiche Kinderfuß rundherum zu viel Unterstützung durch den Schuh, kann das zudem die Entwicklung des Fußgewölbes stören, so dass Muskeln und Sehnen nicht genügend entwickelt werden“, erklärt Ute Repschläger. Die Folge: Kinder haben Knick- und Senkfüße, es entstehen Haltungsschäden, Feinmotorik, Gleichgewicht und Koordination sind gestört. Am gesündesten ist es daher, wenn die Kleinen barfuß laufen oder – auf glatterem Boden – Stoppersocken tragen.

Spielerische Lernprozesse
Die allgemeine Entwicklung des Kindes ist eng mit seiner motorischen Entwicklung verknüpft, die zwar genetisch vorgegeben ist, jedoch durch äußere Einflüsse beeinflusst werden kann. Diese Lernprozesse sind entscheidend für die Motorik des Kindes. Dabei spielt die Wahrnehmung mit allen Sinnen eine große Rolle. Erste Bewegungsformen werden im Spiel entdeckt und trainiert. Spezielle therapeutische Behandlungskonzepte wie die Psychomotorik können dabei helfen, die kindgerechte Entwicklung spielerisch zu fördern. „In der Psychomotorik wird die Wahrnehmung geschult und werden grundlegende Bewegungsmuster vermittelt, so dass Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickeln“, erklärt Ute Repschläger. Die Kinder lernen, sich selbst und ihre Umwelt zu erfahren. Zudem beinhaltet die Therapie die Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Kraft.

Physiotherapie fördert Bewegungsabläufe
Bei Entwicklungs- oder Bewegungsstörungen kann z. B. auch die Bobath-Therapie helfen, bereits im Säuglingsalter individuelle Lernprozesse zu aktivieren. Rechtzeitig begonnen kann der Physiotherapeut durch gezielte Übungen funktionelle Bewegungsabläufe einüben und Beeinträchtigungen überwinden. Die Behandlung stützt sich auf Interesse, Motivation und Aktivität des Kindes, bezogen auf seine individuelle Lebenswelt. Ziel der Bobath-Therapie ist es unter anderem, Wahrnehmung und Köperbewusstsein zu schulen, Bewegungen zu verbessern und Fertigkeiten zu fördern.

Pressemitteilung des IFK e.V. vom 24.04.2009

| Kategorie: Allgemein

Seit Jahren kämpfen die Berufsverbände der Physiotherapeuten, speziell der IFK für mehr Autonomie in der Physiotherapie und konnten 2011 das bundesweit erste Modellvorhaben nach § 63 Abs. 3b SGB V initiieren, das dieses Ziel vorantreiben soll. Jetzt geht dieses Projekt in die Endphase und gewinnt zunehmend an Einfluss bei Politik und Öffentlichkeit. Nachdem die CDU/CSU-Bundestagsfraktion vorige Woche – nicht zuletzt dank des Engagements von Dr. Roy Kühne – ein Positionspapier verabschiedete, in welchem die IFK-Forderung nach mehr Autonomie in der Physiotherapie aufgegriffen wurde, sind jetzt auch die Medien bundesweit auf das Thema aufmerksam geworden.

So wurde das Thema „Direktzugang in der Physiotherapie“ heute auf der Titelseite der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) prominent platziert. Unter der Überschrift „Ohne Arztbesuch zur Krankengymnastik“ heißt es dort u. a.: „Nach einem … Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion sollen die Therapeuten nicht nur mehr Geld bekommen, sondern künftig auch frei und ohne ärztliche Vorgabe darüber entscheiden, welche Anwendungen ihre Patienten brauchen. Die Union will sogar erproben lassen, ob sich Patienten auf Kassenkosten nicht direkt an ihre Therapeuten wenden können, also ohne vorher zum Arzt zu gehen.“

Im weiteren Verlauf des Artikels wird insbesondere auf erste Erkenntnisse des IFK-Modellvorhabens Bezug genommen, nach denen sich durch größere Autonomie Geld sparen und die Zahl der Anwendungen reduzieren ließe. Dies entspricht den Trends, die im Januar 2013 vom unabhängigen Institut „Zürcher Hochschule Winterthur“ zum Modellvorhaben des IFK und der BIG direkt gesund veröffentlicht wurden.

Bundesweit haben zahlreiche Medien aus Funk und Fernsehen, wie z. B. Zeit online, NTV, WDR und BR, auf den SZ-Beitrag Bezug genommen und das Thema in den Fokus gesetzt. IFK-Vorsitzende Ute Repschläger stand u. a. dem hessischen Rundfunk für ein Radio-Interview zur Verfügung, das bereits diesen Mittag ausgestrahlt wurde.

Schon in der vorigen Woche war ein dpa-Interview mit Frau Repschläger u. a. in den Online-Angeboten von Focus und Bild zu lesen gewesen, in dem mehr Autonomie, weniger Bürokratie und bessere Bezahlung für Physiotherapeuten eingefordert wurden. Der IFK ist sehr zufrieden über die positive Berichterstattung, die der Physiotherapie in diesen Tagen zuteil wird und diese langjährigen Kernforderungen des IFK aufgreift. Jetzt ist es an der Politik, diesen erfreulichen Worten auch Taten folgen zu lassen.

Einen Beitrag zum aktuellen Stand der Studie aus der physiotherapie 05/2014 finden Sie hier.

Pressemitteilung des IFK e.V. vom 02.04.2015

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Es ist soweit!!!

Am 16. und 17.10.2015 kommt der renommierte Kinderarzt und Autor Dr. med Herbert Renz-Polster nach Rostock!

Die Physiotherapie Doreen Bastian organisiert in Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus „Am Vögenteich“ und der Sozialpädagogin Noreen Naranjos Velazquez eine Veranstaltung zum Thema „Kinder verstehen“.

Das Besondere an dieser Veranstaltung ist der ganzheitliche und interdisziplinäre, bzw. multiprofessionelle Ansatz: Die Entwicklung des Kindes wird in seiner Gesamtheit betrachtet!

Eingeladen sind neben Familien und Eltern (1. Tag), Kinderärzte, (Familien-) Pädagogen und Erzieher, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Hebammen.

Weitere Informationen folgen in Kürze!!!

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Aufgrund der hohen Anzahl an Klicks zu unserem Beitrag vom Oktober 2013 „Babys sind Traglinge“ erklären wir Ihnen im Anhang die Wichtigkeit des Tragens von Säuglingen und Babys aus evolutionsbiologischer Sicht:

Lange gingen Forscher davon aus, das der menschliche Säugling zu den sogenannten Nesthockern gehört. Denn Babys würden erst etwa ein Jahr nach der Geburt frei auf zwei Beinen gehen können, lange Zeit nicht imstande sein, sich selbständig Nahrung zu beschaffen und zuzuführen und außerdem Jahre brauchen, bis sie sich ohne Fremdhilfe mit der Umwelt erfolgreich auseinandersetzen können. Die Annahme ist allerdings falsch, da dem Neugeborenen die typischen Kennzeichen des Nesthockers fehlen: die geschlossenen Augenlider und Gehörgänge zum Beispiel ( im Gegensatz zu neugeborenen Hunden und Katzen, die zu den Nesthockern zählen).  Vielmehr wird das Nesthockerstadium im Mutterleib absolviert: im 3.-5. Embryonalmonat sind die Augenlider geschlossen und öffnen sich dann aber schon im Mutterleib!

Auch ein Nestflüchter, sozusagen das Gegenteil eines Nesthockers, ist der menschliche Säugling nicht, da beim Nestflüchter die Beine vor der Geburt verhältnismäßig schnell wachsen, beim Menschen hingegen recht langsam.

Biologisch gesehen ist der Mensch ein Tragling! Dafür spricht vor allem der Handgreifreflex, der dem neugeborenen Säugling trotz noch unentwickelter Motorik erlaubt, sich sozusagen aus eigener Kraft einige Sekunden freischwebend festzuhalten. Eine solche Fähigkeit ist typisch für Tierjunge, die sich an der Mutter festklammern (Affen, Menschenaffen, Fledermäuse, baumkletternde Beuteltiere).

Die Traglingsnatur des Säuglings bestätigen auch anatomische Hinweise: in Rückenlage sind Hüft- und Kniegelenke gebeugt, die Hüften locker gespreizt, die Fußsohlen sind einander zugewandt, mitunter sich berührend. Ab etwa dem dritten Lebensmonat nimmt der Säugling die Haltung ein, die kennzeichnend für Traglingsjunge ist, die sich mit Händen und Füßen an der Mutter festklammern. Da sich der Säugling im Gegensatz zu Tierjungen aber auf Dauer nicht festhalten kann, ist der Greifreflex als ein Rudiment aus Urzeiten anzusehen. Die beschriebene Traglingshaltung weicht etwa ab dem dritten Schwangerschaftsdrittel einer zunehmenden Streckung der Extremitäten als Voraussetzung für die Aufrichtung zum Stand und freien Gehen.

images-2

Tragetücher für Säuglinge und Babys halten das Kind in dieser Traglingsposition sicher am Körper der Mutter/ Vaters und finden Ihre Vorbilder in vielen Naturvölkern. Der enge Körperkontakt und die Bewegungen des elterlichen Körpers stellen eine nicht zu unterschätzenden Reiz für die Ausbildung der Sensorik und damit für die Entwicklung der räumlichen Wahrnehmung dar.

Hassenstein schreibt in seinem Buch „Verhaltensbiologie des Kindes“ (2001) dazu eindrucksvoll:

„Bewegtwerden heißt, nicht verlassen zu sein. Rhythmisches Bewegen des Säuglings kann Unruhe oder Weinen vermindern oder gar beschwichtigen. Dies hängt allem Anschein nach damit zusammen, das das Bewegtwerden zur Normalsituation des Trainings gehört, der von seiner Mutter, während sie sich fortbewegt, mit sich getragen wird. …Bewegtwerden ist ein Anwesenheitszeichen seitens des betreuenden Erwachsenen. ….Hierzu passt auch eine Beobachtung an Säuglingen, die von ihren Müttern, während sie körperlich arbeiten, auf dem Rücken getragen werden: sie weinen nicht, auch wenn sie durch die körperliche Arbeit der Mutter heftigsten Bewegungen ausgesetzt sind, ja sie wachen davon nicht einmal auf.

images-4

Die Verwendung eines Tragetuchs für Babys und Säuglinge ist aus verschiedenen, oben genannten Gründen, eine vernünftige Maßnahme und sollte nicht als Modeerscheinung abgetan werden. Befürchtungen, die Trageposition schade der kindlichen Wirbelsäule, haben sich als reine Spekulation erwiesen und halten der kritischen Überprüfung nicht stand. Im Gegenteil: Tragen beugt der Plagiozephalie vor. Dies ist eine asymmetrische Abflachung des Hinterkopfs, welche unter anderem durch langes Liegen auf dem Rücken entsteht.

Unsere Therapeuten beraten junge Eltern gerne rund um das Thema Tragen.

 

 

Die fachlichen Inhalte wurden dem Buch „Manuelle Medizin bei Kindern und Säuglingen“ von Wilfried Coenen (Springer Verlag 2010) entnommen.

 

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Der von uns und dem KänguRuh e.V. organisierte Eltern- Kind- Treff, der am 07.03.2015 in unseren Praxisräumen stattgefunden hat, war ein voller Erfolg.

Bei herrlichem Wetter und leckerem Essen und Getränken fanden Eltern die Gelegenheit, sich auszutauschen, während sich die Kinder an unseren Spielzeugen und Therapie- Utensilien austoben konnten.

Unsere freie Mitarbeiterin, Kathleen Lehr, zeigte zudem Interessierten Massagetechniken.

Geplant ist, das die Treffen regelmäßig alle 2 Monate stattfinden. Mehr Informationen finden Sie hier, bzw bei uns.