| Kategorie: Therapien

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Die Schulter schmerzt und Sie wissen nicht warum? Alltägliche Bewegungen, wie das Heben von Tellern aus dem Schrank, Schließen des BHs oder Ausziehen des Pullovers über den Kopf werden plötzlich zur Last, es kommt zu Ausweichbewegungen und Verspannungen. Physiotherapeuten diagnostizieren mithilfe einer ausführlichen Befunderhebung, wo die Hauptursache liegt und legen einen ganzheitlichen Behandlungsplan an. Durch manuelle Techniken, Haltungsschulung und einem aktiven Übungsplan können diese Art der Schulterbeschwerden auch nachhaltig gesenkt werden.

Hintergrund und Anatomie

Das Schultergelenk besitzt einen komplexen Aufbau und wird gebildet aus dem Schulterdach sowie dem Oberarmkopf, Schleimbeuteln, Gelenkkapsel, Bändern und Muskeln. Als Besonderheit wird das Schultergelenk im Gegensatz zu den meisten anderen Gelenken hauptsächlich über Muskeln. So lassen sich durch richtig angepasste Übungen und Techniken viele Schulterbeschwerden gut beheben.

Die schulterumgebende Muskulatur zentriert den Oberarmkopf unter dem Schulterdach und hält diesen unten. Dadurch wird der Abstand zwischen Oberarmkopf und Schulterdach kontrolliert. Kommt es zu Dysbalancen in diesem Bereich, kann das sogenannte Impingement-Syndrom entstehen, welches auch als Einklemmungs-Syndrom bezeichnet wird. Der Druck innerhalb des Gelenks steigt. Patienten, die unter einem Impingement-Syndrom leiden, vermeiden Überkopfbewegungen und haben beim Heben über die Seite besonders Beschwerden zwischen einem Bewegungswinkel von 60 und 120 Grad. Teilweise kommt es auch zu Schmerzsymptomen entlang des Oberarmes, ohne dass dort die direkte Ursache liegt. Hierbei handelt es sich um einen weitergeleiteten Schmerz.

Ursachen

Ein Impingement kann unterschiedliche Ursachen haben: Traumatische Erlebnisse, wie ein Sturz mit dem Fahrrad oder beim Skifahren können z. B. dazu führen, dass eine Muskelsehne gereizt oder gerissen ist. Die schulterumgebende Muskulatur kann in Folge einer Läsion nicht ihre volle Funktion erbringen und der Oberarmkopf wird nicht mehr mittig unter dem Schulterdach gehalten, er rutscht nach oben. Der Abstand verkleinert sich und bestimmte Bewegungen erzeugen Reibung und Schmerzen. Aber auch durch einseitige Arbeits- und Fehlbelastungen, einseitige muskuläre Schwächen, Verkalkungen und Entzündungen kann der Gelenkspalt verkleinert werden und es kommt zu bewegungsabhängigen Schmerzen.

Diagnostik

Die physiotherapeutische Befundaufnahme beinhaltet eine Beurteilung der körperlichen Statik und der relevanten Bewegungsabläufe. Der Physiotherapeut beobachtet, wie sich die Gelenkkörper während der Bewegung zueinander verhalten und kann Störungen erkennen. Zu dem Sichtbefund gehört immer auch der Tastbefund zur Beurteilung einer Bewegungsqualität.

Behandlung

Zunächst sollte möglichst konservativ behandelt werden. Mit Krankengymnastik wird Muskulatur aufgebaut, die dafür sorgt, dass sich die Druck- und Belastungsverhältnisse in der Schulter verbessern. Die Ziele bestehen darin, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Entlastende Gelenktechniken der Manuellen Therapie wie gezieltes Ziehen und das Gleiten des Oberarmkopfes in verschiedene Richtungen regen den Stoffwechsel an und verschaffen Erleichterung. Aufbauend geht es darum, die Rumpfaufrichtung zu erarbeiten, die so genannte Rotatorenmanschette in der Muskulatur zu aktivieren und zu kräftigen. Über Stützfunktionen wird die Koordination der Muskeln untereinander gefördert und Kraft aufgebaut.

Es ist wichtig, den gesamten Körper in die Behandlung miteinzubeziehen, besonders müssen begleitende Beschwerden in der Hals- und Brustwirbelsäule berücksichtigt werden. Der Physiotherapeut gibt Tipps, um einer gebeugten Körperhaltung mit nach vorne fallenden Schultern entgegenzuwirken. Das neu gewonnene Bewegungsausmaß sollte direkt in den Alltag übernommen und genutzt werden. Das zurückgewonnene Vertrauen in den Arm und die Bewegungsabläufe führen wieder zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität.

 

Pressemitteilung des ifk.de vom 06.02.2015

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Unsere freie Mitarbeiterin Kathleen Lehr leitet am Montag, 08.06.2015 einen Handling-Kurs für Eltern.

Dort erklärt Sie wie man Säuglinge mit bestmöglichen Handgriffen unterstützen und halten kann.

Der Handling-Kurs findet im Rahmen eines wöchentllichen Elterntreffs zwischen 09.30 Uhr – 11.00 Uhr in den Räumen des Geburtshauses am Vögenteich statt.

Die Familienpädagogin Noreen Naranjos Velazquez organisiert im Rahmen des Eltern- Treffs regelmäßige Themenrunden, die von Fachleuten geleitete werden.

Der Unkostenbeitrag beträgt 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

| Kategorie: Allgemein

Mal was anderes:

Wir stellen seit heute Fotos des Fotografen Stefan Zimmer in unsere Praxis aus.

Dieser hat uns Fotos von Landschafts- und Meeraufnahmen aus der Rostocker Umgebung zur Verfügung gestellt.

Diese Fotos können auch gekauft werden. Preise erfragen Sie bitte bei uns. Anbei ein paar Impressionen.image2image3image1

| Kategorie: Allgemein

 

 

Im Eingangsbereich unserer Praxis haben wir einen „Filz- Baum“ aufgestellt, der mit Blättern und Äpfeln zum dran kletten „begrünt“ wurde. Daneben steht unser „Magnettafel Häuschen“, an dem nicht nur Magnete haften sondern auch mit Kreide drauf gemalt werden kann.

Wir finden, eine schöne Abwechslung, bevor unsere kleinen Patienten Ihre Therapieeinheit bekommen.image4 image3

| Kategorie: Allgemein

Am 09.05.2015 fand in unseren Räumen der zweite Eltern-Kind Treff statt.

Dieser Treff, initiiert durch den KänguRuh e.V. und der Physiotherapiepraxis Bastian, entwickelt sich zu einer munteren und fröhlichen Veranstaltung.

Wir haben uns sehr gefreut neue und bekannte Gesichter zu begrüßen.

Die Musik stand im Vordergrund des Treffens. Die Pädagogin Noreen Naranjos Velasquez musizierte zusammen mit den Kindern, es wurde gesungen und getanzt.

Danach fanden die Eltern bei Snacks und Getränken Zeit sich auszutauschen, während die Kinder unsere Praxisräume umdekorierten.

Wir freuen uns auf das nächste Treffen.

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| Kategorie: Allgemein

Känguruh

Am Samstag, 09.05.2015 ab 09.30 Uhr findet in unseren Räumen der nächste Eltern- Kind- Treff statt.

In Zusammenarbeit mit dem KänguRuh e.V. und der Vernetzungsstelle „Abenteuer Familie“ wird es diesmal musikalisch.

Wir organisieren einen kleinen Workshop, an dem sich die Kinder an verschiedenen Instrumenten ausprobieren können.

Natürlich stehen auch wieder unsere Bobath- Kindertherapeuten Rede und Antwort.

Wir freuen uns auf Sie.

| Kategorie: Allgemein

Physiotherapeut/in gesucht

Unsere Praxis behandelt seit nunmehr 22 Jahren Patienten mit einem Therapeutenteam aus aktuell 13 Mitarbeitern und wurde zu Beginn 2013 von Frau Doreen Bastian übernommen. Unsere Räumlichkeiten befinden sich ideal am Rostocker Hauptbahnhof .

Neben der Behandlung von orthopädischen und chirurgischen Krankheitsbildern liegt unsere Kernkompetenz in der Therapie von Säuglingen und Kindern sowie neurologischen Erkrankungen. Dabei steht immer der Mensch als ganzheitliches Wesen im Mittelpunkt unseres Handelns; so betrachten wir bei unseren Patienten stets das konkrete Lebensumfeld und versuchen, den Ursachen von Beschwerden auf den Grund zu gehen.

 

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum 01.09.2015 eine/n Physiotherapeut/in.

 

Sie bieten:

  • Eine abgeschlossene Ausbildung oder Studium
  • Fortbildungsbereitschaft
  • Eigenständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Aufgeschlossenes und freundliches Auftreten
Wir bieten:

  • Festanstellung in Vollzeit mit überdurchschnittlicher Vergütung
  • Ein freundliches, fachlich qualifiziertes Team
  • Regelmäßige interne Weiterbildungen
  • Bezahlte Fortbildungen
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte per Mail an: info@physio-bastian.de

Ansprechpartner: Frau Doreen Bastian/ Herr Tobias Wolfframm

 

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Kindliche Bewegungsentwicklung oft beeinträchtigt

Millionen von Müttern sind sie eine große Erleichterung, um den stressigen Alltag mit ihrem Baby oder Kleinkind zu bewältigen: die Babywippen, Auto-Babyschalen und rollenden Laufhilfen. Doch Vorsicht. Physiotherapeuten warnen nun davor, dass diese „Hilfen“ gesundheitliche Gefahren bergen und die motorische Entwicklung beeinträchtigen können. So sitzen die Kleinen in der Babywippe oft zu „rund“, die Wirbelsäule wird falsch belastet: Es fehlt die ausreichende Aktivierung der Rückenmuskulatur, was zu Haltungsstörungen führen kann. „Babys sollten nicht länger als 20 Minuten am Tag in einer Babywippe verbringen“, rät Ute Repschläger, Vorsitzende im Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e. V. Auch in Babyschalen für das Auto sollten die Kleinen ausschließlich für die Dauer der Fahrt sitzen, da sie in den Gurten keine Möglichkeit haben, sich ausreichend zu bewegen und so ihre Entwicklung gehemmt wird.

Babywippe

Gar nicht zu empfehlen sind aus Therapeutensicht die Laufhilfen auf Rollen. Sie fördern nicht das Laufenlernen, sondern behindern die natürliche Bewegungsentwicklung, da die Kleinkinder sich nur mit den Zehenspitzen abstoßen und kein Gleichgewicht halten müssen. Zudem werden Kinder oft viel zu früh in die Laufhilfen gesteckt, bereits mit vier Monaten. Wichtige Entwicklungsschritte wie Drehen, Robben und Krabbeln, die das Kind auf der Krabbeldecke erfahren würde, bleiben dann aus. Zudem bergen solche Laufhilfen sogar Verletzungsrisiken, da Kinder unkontrollierbare Geschwindigkeiten erreichen und Treppen zu gefährlichen Stolperfallen werden können.

Baby barfussBesser barfuß
Auch das häufige Tragen von Schuhen ist nicht empfehlenswert. Selbst draußen sollten die Kleinen so oft wie möglich barfuß laufen, z. B. im Sandkasten oder auf der Wiese. Sie müssen ihre Koordination und Balance üben, also ausprobieren, wie sie sich sicher auf den Beinen halten. Dafür brauchen die Füßchen Bewegungsfreiheit, um mit allen Sinnen den Boden zu erspüren. „Bekommt der weiche Kinderfuß rundherum zu viel Unterstützung durch den Schuh, kann das zudem die Entwicklung des Fußgewölbes stören, so dass Muskeln und Sehnen nicht genügend entwickelt werden“, erklärt Ute Repschläger. Die Folge: Kinder haben Knick- und Senkfüße, es entstehen Haltungsschäden, Feinmotorik, Gleichgewicht und Koordination sind gestört. Am gesündesten ist es daher, wenn die Kleinen barfuß laufen oder – auf glatterem Boden – Stoppersocken tragen.

Spielerische Lernprozesse
Die allgemeine Entwicklung des Kindes ist eng mit seiner motorischen Entwicklung verknüpft, die zwar genetisch vorgegeben ist, jedoch durch äußere Einflüsse beeinflusst werden kann. Diese Lernprozesse sind entscheidend für die Motorik des Kindes. Dabei spielt die Wahrnehmung mit allen Sinnen eine große Rolle. Erste Bewegungsformen werden im Spiel entdeckt und trainiert. Spezielle therapeutische Behandlungskonzepte wie die Psychomotorik können dabei helfen, die kindgerechte Entwicklung spielerisch zu fördern. „In der Psychomotorik wird die Wahrnehmung geschult und werden grundlegende Bewegungsmuster vermittelt, so dass Kinder ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickeln“, erklärt Ute Repschläger. Die Kinder lernen, sich selbst und ihre Umwelt zu erfahren. Zudem beinhaltet die Therapie die Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination und Kraft.

Physiotherapie fördert Bewegungsabläufe
Bei Entwicklungs- oder Bewegungsstörungen kann z. B. auch die Bobath-Therapie helfen, bereits im Säuglingsalter individuelle Lernprozesse zu aktivieren. Rechtzeitig begonnen kann der Physiotherapeut durch gezielte Übungen funktionelle Bewegungsabläufe einüben und Beeinträchtigungen überwinden. Die Behandlung stützt sich auf Interesse, Motivation und Aktivität des Kindes, bezogen auf seine individuelle Lebenswelt. Ziel der Bobath-Therapie ist es unter anderem, Wahrnehmung und Köperbewusstsein zu schulen, Bewegungen zu verbessern und Fertigkeiten zu fördern.

Pressemitteilung des IFK e.V. vom 24.04.2009

| Kategorie: Allgemein

Seit Jahren kämpfen die Berufsverbände der Physiotherapeuten, speziell der IFK für mehr Autonomie in der Physiotherapie und konnten 2011 das bundesweit erste Modellvorhaben nach § 63 Abs. 3b SGB V initiieren, das dieses Ziel vorantreiben soll. Jetzt geht dieses Projekt in die Endphase und gewinnt zunehmend an Einfluss bei Politik und Öffentlichkeit. Nachdem die CDU/CSU-Bundestagsfraktion vorige Woche – nicht zuletzt dank des Engagements von Dr. Roy Kühne – ein Positionspapier verabschiedete, in welchem die IFK-Forderung nach mehr Autonomie in der Physiotherapie aufgegriffen wurde, sind jetzt auch die Medien bundesweit auf das Thema aufmerksam geworden.

So wurde das Thema „Direktzugang in der Physiotherapie“ heute auf der Titelseite der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) prominent platziert. Unter der Überschrift „Ohne Arztbesuch zur Krankengymnastik“ heißt es dort u. a.: „Nach einem … Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion sollen die Therapeuten nicht nur mehr Geld bekommen, sondern künftig auch frei und ohne ärztliche Vorgabe darüber entscheiden, welche Anwendungen ihre Patienten brauchen. Die Union will sogar erproben lassen, ob sich Patienten auf Kassenkosten nicht direkt an ihre Therapeuten wenden können, also ohne vorher zum Arzt zu gehen.“

Im weiteren Verlauf des Artikels wird insbesondere auf erste Erkenntnisse des IFK-Modellvorhabens Bezug genommen, nach denen sich durch größere Autonomie Geld sparen und die Zahl der Anwendungen reduzieren ließe. Dies entspricht den Trends, die im Januar 2013 vom unabhängigen Institut „Zürcher Hochschule Winterthur“ zum Modellvorhaben des IFK und der BIG direkt gesund veröffentlicht wurden.

Bundesweit haben zahlreiche Medien aus Funk und Fernsehen, wie z. B. Zeit online, NTV, WDR und BR, auf den SZ-Beitrag Bezug genommen und das Thema in den Fokus gesetzt. IFK-Vorsitzende Ute Repschläger stand u. a. dem hessischen Rundfunk für ein Radio-Interview zur Verfügung, das bereits diesen Mittag ausgestrahlt wurde.

Schon in der vorigen Woche war ein dpa-Interview mit Frau Repschläger u. a. in den Online-Angeboten von Focus und Bild zu lesen gewesen, in dem mehr Autonomie, weniger Bürokratie und bessere Bezahlung für Physiotherapeuten eingefordert wurden. Der IFK ist sehr zufrieden über die positive Berichterstattung, die der Physiotherapie in diesen Tagen zuteil wird und diese langjährigen Kernforderungen des IFK aufgreift. Jetzt ist es an der Politik, diesen erfreulichen Worten auch Taten folgen zu lassen.

Einen Beitrag zum aktuellen Stand der Studie aus der physiotherapie 05/2014 finden Sie hier.

Pressemitteilung des IFK e.V. vom 02.04.2015

| Kategorie: Kinderphysiotherapie

Es ist soweit!!!

Am 16. und 17.10.2015 kommt der renommierte Kinderarzt und Autor Dr. med Herbert Renz-Polster nach Rostock!

Die Physiotherapie Doreen Bastian organisiert in Zusammenarbeit mit dem Geburtshaus „Am Vögenteich“ und der Sozialpädagogin Noreen Naranjos Velazquez eine Veranstaltung zum Thema „Kinder verstehen“.

Das Besondere an dieser Veranstaltung ist der ganzheitliche und interdisziplinäre, bzw. multiprofessionelle Ansatz: Die Entwicklung des Kindes wird in seiner Gesamtheit betrachtet!

Eingeladen sind neben Familien und Eltern (1. Tag), Kinderärzte, (Familien-) Pädagogen und Erzieher, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Hebammen.

Weitere Informationen folgen in Kürze!!!